Aktuelles Do., 25.03.21

Allgemeine Überbrückungshilfen

Hier finden Sie alle aktuellen allgemeinen Unterstützungshilfen in Form der Überbrückungshilfen - ein Angebot des Bundes:

  • Überbrückungshilfe II
    Antragszeitraum: Verlängert bis 31.3.2021 verlängert.
    Änderungsanträge: Bis 31.5.2021

    Ein Angebot für kleine und mittlere Unternehmen, Soloselbständige, Freiberufler, gemeinnützige Unternehmen und Organisationen, die von April bis August 2020 UND im Förderzeitraum September bis Dezember 2020 hohe Corona-bedingte Umsatzeinbußen hatten, bei der Deckung von Fixkosten im Förderzeitraum September bis Dezember 2020.
    Je nach Höhe des Umsatzeinbruches werden 40 Prozent, 60 Prozent oder 90 Prozent der Fixkosten erstattet, maximal 50.000 Euro pro Monat.

    Muss über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder ähnliche Stellen beantragt werden.

    Hier klicken für weitere Informationen zur Überbrückungshilfe II


  • November- und Dezemberhilfe:
    Antragszeitraum: Für Erstanträge bis 30.04.2021
    Änderungsanträge: Bis 31.06.2021

    Nachdem die reguläre Auszahlung der Novemberhilfe seit 11.1.2021 läuft, ist laut Mitteilung der Bunderegierung zum 1.2.2021 auch die Auszahlung der Dezemberhilfe gestartet (Abschlagszahlungen für Dezemberhilfe laufen seit 5.1.2021.)
    Gezahlt werden Zuschüsse in Höhe bis zu 75 Prozent des jeweiligen Umsatzes im November 2019, pro Woche der Schließungen (abhängig von der Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld und anderen Corona-Hilfen im gleichen Bezugszeitraum sowie dem Vorliegen der beihilferechtlichen Voraussetzungen).

    Soloselbstständige können als Vergleichsumsatz alternativ den durchschnittlichen Monatsumsatz im Jahre 2019 zugrunde legen. Bei Antragsberechtigten, die nach dem 31. Oktober 2019 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen haben, kann als Vergleichsumsatz der Monatsumsatz im Oktober 2020 oder der monatliche Durchschnittsumsatz seit Gründung gewählt werden. Bei verbundenen Unternehmen werden bis zu 75 Prozent des Umsatzes der betroffenen Verbundunternehmen erstattet.

    Muss über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder ähnliche Stellen beantragt werden.

    Hier klicken für weitere Informationen zur November- und Dezemberhilfe


  • Überbrückungshilfe III
    Antragszeitraum: Bis 31.08.2021

    Das Programm wurde erweitert und aufgestockt, die wesentlichen Punkte sind:

    Einheitliches Kriterium bei der Antragsberechtigung:
    Alle Unternehmen mit mindestens 30 Prozent Umsatzeinbruch in dem Monat, für den sie die Überbrückungshilfe III beantragen, können die gestaffelte Fixkostenerstattung erhalten. Das heißt: Keine Differenzierung mehr bei der Förderung nach unterschiedlichen Umsatzeinbrüchen und Zeiträumen, Schließungsmonaten und direkter oder indirekter Betroffenheit.

    Erweiterung der monatlichen Förderhöhe und Abschlagszahlungen für alle:
    Anhebung der Förderhöchstgrenze auf bis zu 1,5 Mio. Euro pro Fördermonat (bisher 200.000 bzw. 500.000), sofern beihilferechtlich zulässig. Abschlagszahlung in Höhe von 50 % der beantragten Förderung, jedoch höchstens 100.000 Euro.

    Muss über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder ähnliche Stellen beantragt werden.

    Hier klicken für weitere Informationen zur Überbrückungshilfe III

  • Neustarthilfe für Soloselbständige
    Antragszeitraum: Bis 31.08.2021
    Ein neues Hilfsprogramm, angesiedelt bei der Überbrückungshilfe III:
    Soloselbständige können im Rahmen der Überbrückungshilfe III eine einmalige Betriebskostenpauschale („Neustarthilfe“) ansetzen, deren wirtschaftliche Tätigkeit im Förderzeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2021 Corona-bedingt eingeschränkt ist, die aber nur geringe betriebliche Fixkosten haben und für welche die Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe III daher nicht in Frage kommt.
    Die maximale Höhe beträgt einmalig 7.500 Euro; bisher waren 5.000 Euro vorgesehen.

    Die Bedingungen der einmaligen Betriebskostenpauschale werden deutlich verbessert.
    Sie wird auf 50 Prozent des sechsmonatigen Referenzumsatzes verdoppelt; bisher waren 25 Prozent vorgesehen.
    Der Referenzumsatz beträgt im Regelfall 50 Prozent des Jahresumsatzes 2019.
    Haben die Soloselbständigen im Förderzeitraum Januar bis Juni 2021 Umsatzeinbußen von über 60 Prozent zu verzeichnen, dürfen sie die Neustarthilfe in voller Höhe behalten. Andernfalls ist die Neustarthilfe (anteilig) zurückzuzahlen.

    Für Antragstellende, die ihre selbständige Tätigkeit erst ab dem 1. Januar 2019 aufgenommen haben, gelten besondere Regeln. Beispiel: Bei einem Umsatz von 20.000 Euro (Durchschnittsumsatz in der Künstlersozialkasse) werden also 5.000 Euro Neustarthilfe gezahlt (50 Prozent des Referenzumsatzes für sechs Monate 2019, 10.000 Euro).

    Eine gleichzeitige Antragstellung für eine Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe III ist nicht möglich. Soloselbständige können den Antrag direkt oder über einen prüfenden Dritten stellen. Soloselbständige mit Personengesellschaft oder Kapitalgesellschaften müssen den Antrag über einen prüfenden Dritten stellen. Die Auszahlung der Neustarthilfe erfolgt in der Regel wenige Tage nach Antragstellung.

    Direkte Anträge können auf folgender Webseite (www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de) gestellt werden und dazu das von der Steuererklärung bekannte ELSTER-Zertifikat nutzen.

    Hier klicken für weitere Informationen zur Neustarthilfe für Soloselbstständige